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Ehrenamt überrascht

 

Dachsanierung

Seit September geht die Dachsanierung Stück für Stück voran.

Salzgitter putzt sich

Unsere Ausbeute, 10 Mitglieder waren fleißig am sammeln.

30. März 2019

Willkommen auf der Website des Kanu-Club Salzgitter e.V.

Der Kanu-Club Salzgitter e.V. ist aus der Wassersportsparte des Sportvereins „Gut Heil“ in Salzgitter-Barum hervorgegangen. Diese gründete im Jahr 1955 den neuen Verein „Kanu-Club Salzgitter“. Laut Gründungsprotokoll waren zwölf Wassersportler anwesend. Kurt Fröhlich wurde von den Anwesenden zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der neu ins Leben gerufene Kanu-Club Salzgitter fand ein Gründstück am Salzgitter-Kanal bei der Üfinger-Brücke. Nach mehreren vergeblichen Anläufen ist es Kurt Fröhlich gelungen, das Gelände von der Grundstücksverwaltung der Salzgitter AG zu pachten.

Der Kanu-Club kaufte zunächst von „Gut Heil Barum“ einen am Westufer des Salzgitter-Kanals auf dem Fundament der heutigen Autobahnbrücke bei Sauingen stehenden Holzschuppen als Bootshaus. 1957 bekam dann der Club eine ehemalige Wohnbaracke vom Kraftwerk Hallendorf geschenkt.

Jetzt fing der große Aufbau des Kanu-Clubs Salzgitter an. In der damaligen Zeit mussten von den 21 Mitgliedern je zwanzig Pflichtarbeitsstunden im Monat geleistet werden. Wurden diese Arbeitsstunden nicht erbracht, so mussten zwanzig Pfennig für jede nicht geleistete Arbeitsstunde gezahlt werden. Heute müssen von den aktiven Mitgliedern noch zehn Arbeitsstunden pro Jahr zur Erhaltung der Anlage aufgebracht werden. Im Laufe der 50 Jahre wurden an der Anlage des Clubs viele Arbeiten vorgenommen. Trotz des Aufbaus des Vereins waren es die Wanderfahrer, die in den Aufbaujahren den Verein nach außen durch den Wandersport bekannt machten und durch viele Wanderkilometer immer einen Spitzenplatz in der Vereinswertung in Norddeutschland belegten. 1957 kam dann der Kanu-Rennsport hinzu. Von diesem Zeitpunkt an begann die Erfolgsgeschichte des Vereins. Jetzt wurden die ersten Rennboote gekauft, ein Einer-Kajak und ein Zweier-Kajak, der heute noch mit dem Namen „Anfang“ im Besitz des Clubs ist. Mit Unterstützung der Stadt Salzgitter und durch Sammeln von Altpapier konnten im Laufe der Zeit eine ganze Anzahl Rennboote gekauft werden, so dass für die Rennsportler gutes Bootsmaterial zur Verfügung stand. In den Jahren 1967 und 1968 richtet der Kanu-Club Salzgitter die Landesmeisterschaften aus.

Danach veranstaltete der Kanu-Club keine Titelkämpfe mehr, weil der Kanal nicht geradlinig verläuft. Dieses wurde damals bemängelt. Seinen ersten Landesmeister konnte der Club durch Rainer Bunzel im Einer-Kajak über 10000 Meter erringen. Durch weitere große Erfolge wurde der Club in der ganzen Bundesrepublik bekannt.

1987 kam der Kanu-Marathonsport hinzu, auch hier erzielte der Club große Erfolge bis hin zur Weltmeisterschaft.

Heike Wolf war eine der ersten Leistungsträgerinnen im Verein, die viele Meistertitel im Norddeutschen Raum errang, so wie vordere Plätze bei Deutschen Meisterschaften.

Dr. Kathrin Müller war eine von unseren Spitzensportlerinnen, sie fuhr alle Titel ein, die es bei den Regatten für die Landesmeisterschaften, die deutschen Meisterschaften und die Europameisterschaften gab, bis hin zu den Weltmeisterschaften, so im Kanu-Marathon in Bergen (Norwegen). Im Jahr 2004 wurde sie in Salzgitter zur Sportlerin des Jahres gewählt.

Die großen Erfolge im Kanu-Rennsport verdanken wir auch unserem Trainer Jimmy Steiner, der mit großem Einsatz die Sportler trainierte.

1957 begannen wir mit dem Kanu-Segel-Sport. Kurt Fröhlich und Karl Kemper bauten die ersten Boote aus Holz. Dann wurden die ersten Kunststoffboote angeschafft. Seit 1968 wurden in der Taifunklasse Regatten gesegelt. Im Kanu-Segel-Sport waren wir sehr erfolgreich, wir waren immer mit auf den ersten Plätzen, wie z.B. die Brüder Martin und Uwe Hilgert, mit ihren Partnern Alexander Baar, Thilo Koch und Hannes Jahnke.

Der Verein richtet seit 1974 bis heute jedes Jahr ein bis zwei Regatten auf dem Salzgitter-See aus.

Bald wurde der Bootslagerraum zu klein. Der Viererkajak und andere Boote, die in der Zeit angeschafft wurden, passten nicht mehr in das Bootshaus. So musste 1975 eine neue Bootshalle gebaut werden. Das Clubhaus bzw. der alte Bootslagerraum wurde zum Jugend- und Konditionsraum umgebaut. Im Jahr 1979 wurden neue sanitäre Anlagen gebaut. Da der Verein einen ungünstigen Pachtvertrag abgeschlossen hatte, entschloss sich der Vorstand, das Clubgelände mit dem Zufahrtsweg von der Salzgitter AG zu kaufen. So ist der Club seit dem 01.01.1989 Eigentümer des Geländes. Auch am Salzgitter-See steht dem Kanu-Club Salzgitter ein schmaler Geländestreifen für die Kanu-Segler zur Verfügung. Im Jahr 1961 wurde bereits ein Gelände am Salzgitter-See bei der Stadt beantragt. Der Club hatte damals als erster Verein seinen Antrag abgegeben, der aber beim Wechsel der Zuständigkeit von einem Amt zum anderen verloren ging. Als der Club die Kopie der schriftlichen Bestätigung vorlegte, war es zu spät, alle Grundstücke waren schon an andere Vereine vergeben. Es wurde ein Kompromiss gefunden. Die Wasserwanderer traten einen acht Meter breiten Streifen ihres Geländes bis zum Seeufer ab.

1968 wurde dort in Eigenbau ein Steg für die Kanu-Segler gebaut, sowie eine Fertiggarage aufgestellt. 1963 wurde das Gründstück am Kanal um das doppelte erweitert. Der eigentliche Vereinsbetrieb in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht spielt sich im Vereinsheim am Salzgitter-Kanal ab. Auch das gesellige Miteinander wurde gepflegt. So wurden Fahrten veranstaltet, zum Beispiel nach Bad Lauterberg zu unserem Sponsor für den Leistungssport, der Firma Schierker Feuerstein, mit einer Fabrikbesichtigung oder nach Lübbenau mit einer Spreewaldfahrt, sowie auf die Oberweser mit einer Dampferschifffahrt von Bad Karlshafen nach Corvey und anschießend dann mit dem Bus nach Polle.

Es gibt noch einen Frauenhandarbeitskreis, der sich jeden Montag trifft.

Am Kanal veranstalteten wir jedes Jahr einen Tag der offenen Tür, dieser wird immer sehr gut von der Bevölkerung angenommen.

Diese ganzen Aktivitäten verdanken wir zum größten Teil dem Engagement unseres 1.Vorsitzenden Kurt Fröhlich, der den Verein von 1955- 1995 führte. Er lebte für unseren Verein. Mit großem persönlichen Einsatz leitete er die Belange im Verein. Leider ist er viel zu früh nach schwerer Krankheit verstorben. Wir werden ihn als einen guten Sportkameraden und Freund in Erinnerung behalten. Er wollte für den Verein immer nur das Beste und auch auf seine vorbildliche Hilfsbereitschaft konnten die Mitglieder immer zählen.

Als Verpflichtung und zur Erhaltung unseres Vereins soll es auch in Zukunft in dieser Weise weitergehen.

Unsere Einrichtung